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Finanzielles


Für Seniorinnen und Senioren gibt es eine Menge finanzielle Ermäßigungen, Beihilfen und Unterstützungen, die Sie hier in alphabetischer Reihenfolge finden. Dieselben Informationen können Sie auch in unserer Broschüre So bleibt mehr für Sie nachlesen, die es zum Herunterladen oder Bestellen gibt.

(Stand: März 2016)

 


Spezielle Begünstigungen für Personen mit körperlicher Einschränkung oder Behinderung
:

 

Allgemeiner Hinweis:

Erkundigen Sie sich immer bei der zuständigen Stelle, ob Sie Anspruch auf eine bestimmte Leistung haben.

 

In der Regel sollte man folgende Unterlagen mitnehmen:

  • Lichtbildausweis
  • Meldezettel
  • Pensionsbescheid
  • Aktueller Pensionsabschnitt
  • Pflegegeldbescheid
  • Nachweis über Miet- und Betriebskosten der Wohnung (Betriebskostenanteil bei der Mietabrechung, Strom- und Heizkosten)

 

Sollten andere Familienangehörige mit Ihnen in derselben Wohnung leben, müssen Sie in der Regel auch den Meldezettel bzw. einen allfälligen Einkommensnachweis aller MitbewohnerInnen vorlegen.


Außergewöhnliche Belastungen

Wenn jemand zu Hause lebt und krankheitsbedingt besondere Kosten hat, die nicht durch die Krankenkasse bzw. das Pflegegeld abgedeckt werden (Medikamente, Arzthonorare, Heilbehelfe, Spezialbett, sonstige Hilfsmittel, Pflegekosten, spezielle Diäten), können Lohnsteuerpflichtige bzw. PensionsbezieherInnen diese beim Wohnsitzfinanzamt geltend machen. Die Steuerermäßigung ist vom jeweiligen Einkommen abhängig.

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Bahn – Österreichische Bundesbahnen und Bundesbusse

"VORTEILSCARD Senior" für SeniorInnen ab 62 Jahren (ab dem Geburtsmonat, bis zu Jahr 2022 Anhebung auf das 65. Lebensjahr; mit amtlichem Lichtbildausweis)
Die VORTEILSCARD ermöglicht eine um 45 bzw. 50 Prozent ermäßigte Fahrt auf allen Strecken der Österreichischen Bundesbahnen und der Bundesbusse.
Die Ermäßigung um 50 Prozent gibt es nur dann, wenn die Fahrkarten bei einem Fahrkartenautomaten oder über das Internet gekauft werden und nur mit der "VORTEILSCARD Senior".
Sie kostet € 29,00 und ist ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig. Beim Lösen der "VORTEILSCARD Senior" (an allen größeren Bahnhöfen) sind ein Passfoto und ein amtlicher Lichtbildausweis vorzulegen.

Hinweis:
Für SeniorInnen, die z. B. eine Ausgleichs- oder Ergänzungszulage (siehe Mindestpension) beziehen, besteht die Möglichkeit, die "VORTEILSCARD Senior Frei" gratis zu erhalten. In diesem Fall ist der Gültigkeitszeitraum 5 Jahre.

Weitere Ermäßigungen gibt es für behinderte Personen bzw. PflegegeldbezieherInnen

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Beratungszentrum Pflege und Betreuung

Im Beratungszentrum Pflege und Betreuung werden die nötigen Betreuungs- und Pflegemaßnahmen organisiert und bei Bedarf Förderungen durch die Stadt Wien – Fonds Soziales Wien abgeklärt. 

Weitere Angebote:

  • SeniorInnenberatung (auch mehrsprachig)
  • Angehörigenberatung
  • Hilfsmittelberatung
  • Kontinenzberatung

Im Beratungszentrum Pflege und Betreuung in 3., Guglgasse 7-9, erhalten Sie zudem auch Informationen und Beratung, wenn Sie einen Pflegeplatz suchen (aber auch über alternative Betreuungsmöglichkeiten) und wenn Sie finanzielle Unterstützung für den Aufenthalt in einem städtischen oder privaten Pflegezentrum benötigen.

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e-card – Service-Entgelt

Für die Bereitstellung der e-card wird von den meisten Krankenkassen jährlich ein Service-Entgelt von € 10,85 (für das Jahr 2017 ab 15.11.2016 € 11,10) berechnet. Bei zwei Krankenversicherungen (z. B. bei Bezug von zwei Pensionen) kann Antrag auf Rücküberweisung eines Service-Entgelts gestellt werden.

Vom e-card Service-Entgelt sind befreit:

  • PensionistInnen und ihre mitversicherten Angehörigen
  • Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind
  • Kriegsopfer
  • Personen mit einer anzeigepflichtigen Krankheit
  • MindestsicherungsbezieherInnen 

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Energieunterstützung

Die Stadt Wien bietet seit 2013 die Wiener Energieunterstützung an. Diese beruht auf drei Säulen und sieht Geräte-Tausch, Energieberatung und einen Härtefonds vor.

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Erholungsangebote

Die Stadt Wien bietet für SeniorInnen ab 60 Jahren jährlich eine eigene Urlaubsaktion ("Urlaub in der Sommerfrische"). Dabei werden InhaberInnen des Mobilpasses, aber auch andere einkommensschwache Personen, finanziell unterstützt. Auch Ausflugsfahrten werden durchgeführt, wobei sich die Kostenbeiträge ebenfalls nach dem Einkommen richten.

Auskünfte erhalten Sie in den Wohnhäusern und in der Klubdirektion des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (9., Seegasse 9, Tel.: 01/313 99-0). 
Darüber hinaus bieten die Seniorenorganisationen bzw. Seniorenreisebüros spezielle Urlaube für SeniorInnen an.

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Essen auf Rädern

Bestellung:

Ist das eigene Einkommen dafür nicht ausreichend, unterstützt Sie die Stadt Wien über den Fonds Soziales Wien. Nehmen Sie daher mit dem für Ihren Bezirk zuständigen Beratungszentrum "Pflege und Betreuung" Kontakt auf. Dort werden Sie auch über alle anderen "Sozialen Dienste" (Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Besuchsdienst, Tageszentren für SeniorInnen ...) informiert und erfahren, welche Kosten für Sie durch die Inanspruchnahme dieser Dienste erwachsen (Ermäßigung möglich).

Kosten:

  • Die Zustellgebühr kommt extra zu den Kosten des Essens dazu. Diese Zustellgebühr ist nach dem Einkommen gestaffelt und wird speziell für Sie berechnet.
  • bei Bestellung direkt beim jeweiligen Anbieter: Preise auf Anfrage
Anbieter von "Essen auf Rädern" finden Sie in unseren Informationsbroschüren "Soziale Dienste – Pflege und Betreuung zu Hause" und "Wer liefert was nach Hause – Hauszustellung".

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Existenzminimum bei Pfändung

Für den Verpflichteten derzeit ca. € 882,00 für Alleinstehende. Bei Unterhaltsschulden kann das berechnete Existenzminimum um bis zu 25 % unterschritten werden. Berechnungen erhalten Sie bei der Schuldnerberatung Wien.

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Fahrtendienste

Freizeitfahrtendienst des Fonds Soziales Wien:

Beförderung von ausschließlich schwerst gehbehinderten Personen, die bereits eine Leistung nach dem Wiener Chancengleichheitsgesetz beziehen, zu ihren Wiener Freizeitzielen. Geringe Kostenbeiträge je Fahrt sind zu entrichten.

 

Antragsformulare erhalten Sie unter der Telefonnummer 01/24 5 24  (Mo bis Sa 8.00-20.00 Uhr) oder im Internet

 

Beratungszentrum Behindertenhilfe

3., Guglgasse 7-9
Fax: 05 05 379-99-66640 oder +43/1/4000-99-66640
E-Mail: post-ffd@fsw.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8.00-15.00 Uhr

Vertragsfahrtendienst der Krankenkassen:

Versicherte oder Angehörige, die in Folge ihrer Krankheit oder ihres Gebrechens nicht in der Lage sind, für die Inanspruchnahme der notwendigen Behandlung(en), Untersuchungen, der Zahnbehandlung oder des Zahnersatzes ein öffentliches Verkehrsmittel zu benützen, deren Zustand aber nicht einen Transport ausschließlich mit einem Krankentransportwagen erfordert, haben die Möglichkeit, sich mit einem Vertragsfahrtendienst der Wiener Gebietskrankenkasse befördern zu lassen.

Hierfür ist ein vorheriger Antrag auf Kostenübernahme für die Beförderung durch einen Vertragsfahrtendienst nötig, welchen sowohl die Hausärztin bzw. der Hausarzt als auch die Behandlungsstelle mit einer entsprechenden medizinischen Begründung ausstellt. 

Wenn die Bewilligung von der Kasse erteilt wurde, kann die/der Anspruchsberechtigte direkt mit einem Vertragsunternehmen telefonisch einen Termin für die notwendigen Fahrten vereinbaren. Wir empfehlen, den Zeitpunkt mindestens einen Tag vor der notwendigen Fahrt zu fixieren. 

 

Vertragsfahrtendienst: +43/01/488 58

Kostenbeteiligung für die Versicherten: 

Die Inanspruchnahme von Fahrten mit dem Vertragsfahrtendienst ist an eine Kostenbeteiligung der/des Versicherten (Angehörigen) in der Höhe der jeweils geltenden Rezeptgebühr (2016: € 5,70 je Transport) gebunden. Der daraus resultierende Betrag ist pro Kalenderjahr in Höhe der 72fachen Rezeptgebühr je Versichertem (Angehörigen) begrenzt.  

Befreiung von der Kostenbeteiligung: 

  • Transporte im Rahmen von Erste-Hilfe-Leistungen
  • Transporte von Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind (ausgenommen Befreiung der Entrichtung der Rezeptgebühr bei Erreichen der Obergrenze)
  • Fahrten zur Inanspruchnahme einer Strahlentherapie, Chemotherapie oder einer Dialysebehandlung

Nähere Auskünfte geben die jeweiligen Krankenkassen.                                       

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Geriatriezentren – Kostenbeiträge

Sie können für Ihren Aufenthalt in einem Wohn- und Pflegehaus vom Fonds Soziales Wien eine Förderung erhalten. Der selbst zu bezahlende Kostenbeitrag hängt vom Einkommen, dem Pflegegeld und dem Vermögen ab und wird vom Fonds Soziales Wien berechnet. Nähere Informationen über die Kosten erhalten Sie im Beratungszentrum Pflege und Betreuung des FSW.

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Geringfügige Beschäftigung

Sollten Sie eine frühzeitige Alterspension beziehen, dürfen Sie nicht mehr als € 415,72 brutto (2016) pro Monat dazu verdienen. Sie verlieren sonst Ihren Pensionsanspruch.
Für alle regulären Alterspensionen gelten derzeit keine Beschränkungen für einen Zuverdienst. Jede Nebenbeschäftigung ist versicherungspflichtig.
Der zu zahlende Beitrag hängt von der Höhe und der Art des Zuverdienstes ab.

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Heilbehelfe

Für Heilbehelfe und Hilfsmittel (Spezialschuhe, Rollstühle, Schuheinlagen, Blutzuckermessgeräte ...) werden Kosten bis zu € 486,00 übernommen. Eine Kostenbeteiligung von 10 %, mindestens jedoch € 32,40 wird vorgeschrieben. Bei bestimmten Behelfen gilt nur die 10 %-Regel (ohne Mindestbetrag).
Für Brillen oder Kontaktlinsen beträgt der Selbstbehalt mindestens € 97,20; für Einstärkenbrillen gibt es keinen Zuschuss.

Von diesem Selbstbehalt sind befreit:

  • Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind (Ausnahme bei Bedarf von Spezialschuhen)
  • hochgradig Sehbehinderte bei Brillen 

Bei zusätzlichen Fragen wenden Sie sich an den zuständigen Sozialversicherungsträger. 

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Hundeabgabe

Die Gebühr für einen Hund beträgt pro Jahr € 72,00 für jeden weiteren Hund € 105,00.

Mobilpass-/Sozialpass „P“- inhaberInnen können einen teilweisen Zuschuss zur Hundeabgabe erhalten.

Antragstellung und weitere Auskünfte erfolgen beim Sozialzentrum des Wohnbezirkes.

 

Weist die Hundehalterin bzw. der Hundehalter nach, dass sie/er für den Hund eine Hundeführscheinprüfung erfolgreich absolviert hat, so ist sie/er für das auf die Prüfung folgende Jahr von der Entrichtung der Abgabe für den geprüften Hund befreit. Eine Steuerbefreiung nach dieser Bestimmung kann für jeden Hund nur einmal erfolgen und gilt nicht für Personen, die den Hundeführschein aufgrund eines behördlichen Auftrages absolviert haben.

 

Auskünfte: Magistratsabteilung 6 – Stadtkassen

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Jubiläen

Aufgrund persönlicher Anlässe werden den WienerInnen – wenn sie österreichische StaatsbürgerInnen sind – als Ehrung Urkunden und Ehrengaben überreicht:

Geburtstagsehrungen:
Ehrengaben gibt es anlässlich des
90. Geburtstages: € 200,00
95. Geburtstages: € 300,00
ab dem 100. Geburtstag jährlich: € 400,00

Jede/r anspruchsberechtigte WienerIn wird etwa sechs Wochen vor ihrem/seinem Jubiläum von der Stadt Wien schriftlich eingeladen, die Art und Weise der Übergabe der Ehrengabe festzulegen. Diese Übergabe kann durch die Bezirksvorstehung oder ein Mitglied der Bezirksvertretung erfolgen. Die Ehrengabe kann persönlich oder von einer Vertrauensperson abgeholt werden.

Auskünfte: Tel.: 01/4000-82075

Hochzeitstage:
Jedes Wiener Ehepaar hat die Möglichkeit, sich seine lang andauernde Beziehung offiziell beurkunden zu lassen. Zusätzlich widmet die Stadt Wien den JubilarInnen eine Ehrengabe. Dies ist bei folgenden Jubiläen möglich:
Goldene Hochzeit (50 Jahre): € 300,00
Diamantene Hochzeit (60 Jahre): € 500,00
Eiserne Hochzeit (65 Jahre): € 700,00
Steinerne Hochzeit (67 ½ Jahre): € 800,00
Gnadenhochzeit (70 Jahre) € 1.100,00
Juwelenhochzeit (72 ½ Jahre): € 1.100,00
Kronjuwelenhochzeit (75 Jahre): € 1.100,00

Antragstellung:
Um die entsprechende Urkunde und die Ehrengabe zu erhalten, müssen Sie Ihr Hochzeitsjubiläum in der Bezirksvorstehung Ihres Bezirkes persönlich (oder durch eine Vertrauensperson) bekannt geben. Bitte geben Sie den BezirksvorsteherInnen etwa vier Wochen Zeit, die Urkunde bereitzustellen (bitte daher rechtzeitig anmelden!).

Für die Anmeldung benötigen Sie: die Heiratsurkunde, beide Meldezettel, beide Staatsbürgerschaftsnachweise.

 

Die Anmeldung ist auch per Internet möglich.


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Krankenhaus – Kostenbeitrag

In einem Wiener Krankenhaus beträgt der Kostenbeitrag € 11,74 pro Tag in der allgemeinen Gebührenklasse für maximal 28 Tage pro Jahr bzw. € 20,20 pro Tag für mitversicherte Angehörige (ebenfalls für maximal 4 Wochen).


Von dieser Gebühr sind befreit:

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Krankenversicherung

Selbstversicherung in der Krankenversicherung:
7,55 % der Beitragsgrundlage; monatlicher Höchstbeitrag für 2016 € 397,35 (kann auf Antrag herabgesetzt werden)

  

Freiwillige Kranken- und Pensionsversicherung:

bei geringfügiger Beschäftigung: für 2016 € 58,68 monatlich

 

Auskünfte: Wiener Gebietskrankenkasse, Tel.: 01/60 122-2781 bzw. die zuständige Krankenversicherung 

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Kulturpass

Kostenloser Besuch von bestimmten Kulturveranstaltungen für Personen mit geringem Einkommen (z. B. PensionistInnen mit Mindestpension oder MindestsicherungsbezieherInnen)

Der Kulturpass ist bei verschiedenen Organisationen erhältlich:

Sozialzentren der MA 40, Arbeitsmarktservice, Rotes Kreuz, Caritas Wien, Schuldnerberatung ...
Für SeniorInnen empfehlen wir die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks.

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Kuraufenthalte und Rehabilitation

Erholungs-, Kur- und Rehabilitationsaufenthalte, die von einem Sozialversicherungsträger, also von Krankenkasse, Pensionsversicherung oder Unfallversicherung bezahlt oder bezuschusst werden, müssen durch einen praktischen Arzt befürwortet sein.

Antragsformulare liegen auf bei:

  • den Krankenkassen
  • den Bezirksstellen der Gebietskrankenkasse
  • vielen niedergelassenen Ärzten


Kostenbeitrag für Kuraufenthalte und Rehabilitation:
Der Kostenbeitrag ist nach dem Einkommen gestaffelt:

  • bis zu einem Einkommen von € 1.464,16: € 7,78 pro Tag
  • bis zu einem Einkommen von € 2.045,55: € 13,33 pro Tag
  • darüber: € 18,90 pro Tag

Von dieser Gebühr sind befreit:

  • Personen, deren monatliches Bruttoeinkommen € 882,78 nicht übersteigt bzw. die – bei Bewilligung durch die Krankenkasse (Rehabilitationsaufenthalte) – von der Rezeptgebühr befreit sind.

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Le+O - Lebensmittel und Orientierung

Immer mehr Menschen in Österreich können sich grundlegende Dinge wie Lebensmittel nicht mehr leisten. Hier hilft Le+O mit Lebensmitteln und einem individuellen, kostenlosen Beratungs- und Orientierungsgespräch.

Für die Ausstellung der "Le+O-Berechtigungskarte" sollten Sie folgende Dokumente mitbringen:

  • Lichtbildausweis
  • Meldezettel aller im Haushalt lebenden Personen
  • Einkommensnachweis (z.B. Bescheid zur Mindestsicherung, Lohnzettel, Pensionsbescheid, …)


Mit der Le+O-Berechtigungskarte bekommen Sie einmal pro Woche an einem fixen Tag Lebensmittel und die Karte ist für jeweils einen Haushalt ein Jahr gültig.

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Mietbeihilfen

Grundsätzlich gibt es für SeniorInnen drei Möglichkeiten, einen Zuschuss für die Miete bzw. die Betriebskosten zu erhalten:

  • Wohnbeihilfe des Landes Wien
  • Mindestsicherungs-Mietbeihilfe für PensionistInnen
  • Mietzinsbeihilfe durch das Finanzamt

Nähere Information dazu finden Sie unter "Wohnen – Wohnbeihilfen".

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Mindestpension

Die "Mindestpension" (Ausgleichszulage) wird pensionsanspruchsberechtigten Personen in der Regel aufgrund der Pensionsgesetze garantiert. Sie beträgt derzeit € 882,78 brutto (€ 837,76 netto) für Alleinstehende und € 1.323,58 brutto (€ 1.206,00 netto) für Ehepaare. Es werden dabei jeweils alle Einkommen der in einem Haushalt lebenden Personen zusammengezählt (nicht jedoch Pflegegeld und Familienbeihilfe). 

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Mindestsicherung

Die Wiener Mindestsicherung kann bei der Magistratsabteilung 40 beantragt werden. Sie ersetzt die bisherige Sozialhilfe zur Sicherung des Lebensunterhalts und Wohnbedarfs. Wer bisher nicht krankenversichert war, erhält zudem eine e-card und damit vollkommen gleichen Zugang bei ÄrztInnen und in Spitälern. Anspruch haben österreichische StaatsbürgerInnen oder gleichgestellte Personen mit rechtmäßigem Aufenthalt, wenn sie dauerhaft in Wien leben (Hauptwohnsitz oder ständiger Aufenthalt), ihr Einkommen unter dem jeweiligen Mindeststandard liegt und ein unterschriebener Antrag auf Mindestsicherung vorliegt.

Das Antragsformular ist in den Wiener Sozialzentren erhältlich.

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Mobilpass

Alle MindestpensionistInnen haben die Möglichkeit, einen Mobilpass der Stadt Wien zu beantragen.
Einen Mobilpass gibt es auf Antrag auch für BewohnerInnen eines Wohnhauses des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser bzw. einer Pflegeeinrichtung, die für ihre persönlichen Ausgaben nur über das Taschengeld im Rahmen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. den Mindestfreibetrag verfügen können.
EmpfängerInnen von Bedarfsorientierter Mindestsicherung (Dauerleistung) und MietbeihilfebezieherInnen wird der Mobilpass automatisch von der Magistratsabteilung 40 zugeschickt.

Der Mobilpass berechtigt:

Vinzimarkt:

11., Hauffgasse 4a
(Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr, Sa 9.00-12.00 Uhr)
Internet: www.vinzi.at

Samariterbund-Sozialmarkt:

21., Frömmlgasse 31
(Mo-Fr 9.00-14.00 Uhr)
Internet: www.sozialmarkt.samariter.at

Sozialmarkt:

10., Braunspergengasse 30

17., Kalvarienberggasse 15

22., Ullreichgasse 13

SOMA – Sozialmarkt des Wiener Hilfswerks:

7., Neustiftgasse 73-75
(Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr)
Internet: www.hilfswerk.at/wien/soziale-angebote/soma-sozialmaerkte

 

Günstige PCs für Sozialmarkt-KundInnen:

Demontage- und Recyclingzentrum D.R.Z. der Wiener Volkshochschulen liefert PCs, die im SOMA-Sozialmarkt des Wiener Hilfswerks verkauft werden.

Internet: www.drz-wien.at

 

Gratisausgabe von Hausrat, Bekleidung, Spielsachen, Möbel usw. (keine Lebensmittel);

Firma Gerhard Rammel GmbH
12., Pohlgasse 13
Tel.: 0664/151 60 13
E-Mail: g.rammel@networld.at 

(Jeden 1. Freitag im Monat: 10.00-18.00 Uhr)

 

Der Mobilpass ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis.

Gültigkeit:

  • Für MindestpensionistInnen – 5 Jahre
  • für EmpfängerInnen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung – 6 Monate

Verlängerung der Gültigkeit:

  • Ohne Antrag:
    BezieherInnen von Bedarfsorientierter Mindestsicherung (Dauerleistung) bzw. von Mietbeihilfe wird die Wertmarke automatisch vor Ablauf der Gültigkeit per Post zugesendet.
  • Antrag erforderlich:
    BezieherInnen von Pensionen mit Ausgleichszulage werden ersucht, rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit einen neuen Antrag bei Magistratsabteilung 40 zu stellen.

Dokumente zur Erstbeantragung bzw. Verlängerung:

  • Einkommens-/Pensionsbeleg
  • Meldenachweis
  • amtlicher Lichtbildausweis

Beantragung bzw. weitere Auskünfte:

Servicestelle der Magistratsabteilung 40
3., Thomas-Klestil-Platz 8
Tel.: 01/4000-8040

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Ökostrompauschale – Befreiung

Mit Inkrafttreten des neuen Ökostromgesetzes mit 1. Juli 2012, besteht die Möglichkeit eine Befreiung von der Entrichtung der sogenannten Ökostrompauschale sowie von der Bezahlung des 20 Euro übersteigenden Teils des Ökostromförderungbeitrages, zu beantragen. Die Befreiung von den Ökostromkosten muss bei der GIS mittels eines von der  GIS-Homepage  herunterladbaren Formulars beantragt werden. Das Formular liegt aber auch bei Gemeindeämtern auf.

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Pflegegeld

Zur Informationsbroschüre Pflegegeld

Anspruchsberechtigte Personen:
Personen, die für länger als sechs Monate der Pflege bedürfen, steht auf Antrag Pflegegeld zu. Die Höhe ist abhängig vom Betreuungs- und Pflegebedarf. Dieser wird durch eine/n GutachterIn festgestellt.

Auskunft:

Für Fragen zum Pflegegeld stehen Ihnen die MitarbeiterInnen des Pflegetelefons gerne zur Verfügung:
0800 20 16 22 (gebührenfrei), Mo-Fr, 8.00-16.00 Uhr

Höhe des Pflegegeldes:

Das Pflegegeld (12x jährlich) beträgt derzeit bei einem monatlichen Pflege- und Betreuungsbedarf von:
Stufe 1 (mehr als 65 Stunden):  € 157,30
Stufe 2 (mehr als 95 Stunden): € 290,00
Stufe 3 (mehr als 120 Stunden bzw. hochgradig sehbehindert): € 451,80
Stufe 4 (mehr als 160 Stunden bzw. blind): € 677,60
Stufe 5 (mehr als 180 Stunden und besonderer Pflegeaufwand bzw. taubblind): € 920,30
Stufe 6 (mehr als 180 Stunden und Bedarf nach dauernder Beaufsichtigung): € 1.285,20
Stufe 7 (mehr als 180 Stunden und praktische Bewegungsunfähigkeit): € 1.688,90

Für bestimmte Krankheiten gibt es eine festgelegte Mindesteinstufung (z. B. Blinde, Taubblinde, Rollstuhlabhängige ...) bzw. Zeitzuschläge (z. B. Demenz).

Das Pflegegeld gilt nicht als Einkommen, es wird daher auch nicht versteuert. Bei einem Krankenhausaufenthalt ruht das Pflegegeld, da die Spitalskosten von der Krankenversicherung mitfinanziert werden. Wenn Sie in einem Pflegehaus leben, wird das Pflegegeld zur Finanzierung der Kosten herangezogen. Es verbleibt jedoch ein monatlicher Freibetrag aus dem Pflegegeldanspruch von derzeit € 45,20.

Sollten Sie als Angehörige/r eine verwandte Person bzw. Ihre/n LebenspartnerIn pflegen, die/der zumindest Pflegegeld der Stufe 3 bezieht, ist eine Selbstversicherung (Kranken-/Pensionsversicherung) möglich. Die Beitragshöhe hängt von der familiären Einkommenssituation bzw. einer allfälligen vorherigen eigenen Berufstätigkeit ab. Auskünfte erteilt die zuständige Krankenversicherung bzw. Pensionsversicherungsanstalt.

Ermäßigungen für PflegegeldbezieherInnen:

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Rezeptgebühr – Befreiung

2016 werden in der Apotheke € 5,70 pro Medikament eingehoben.


Von dieser Gebühr sind automatisch befreit:

  • EmpfängerInnen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung
  • AusgleichszulagenbezieherInnen zur Mindestpension


Anspruchsberechtigte Personen: BezieherInnen geringer Pensionen können von dieser Gebühr befreit werden. Das monatliche Nettoeinkommen darf dabei € 882,78 bei Alleinstehenden und € 1.323,58 bei Ehepaaren/Lebensgemeinschaften nicht übersteigen. Bei chronisch Kranken und Personen mit erhöhtem Medikamentenbedarf erhöhen sich diese Grenzen auf € 1.015,20 bzw. € 1.522,12.
Diese Einkommensgrenzen gelten für Versicherte der Wiener Gebietskrankenkasse, bei anderen Krankenkassen gibt es teilweise andere Wertgrenzen. Das Pflegegeld gilt dabei nicht als Einkommen.

Antragstellung:
Dem Antrag (liegt bei der Krankenkasse auf) sind sämtliche Einkommensnachweise aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen in Kopie beizulegen. Bei geschiedenen AntragstellerInnen ist ein gerichtlicher Nachweis über den Unterhalt in Kopie beizulegen.
Wird die/der EhepartnerIn in einem Pensionisten- bzw. Pflegehaus betreut, muss eine Bestätigung über das verbleibende Einkommen der Partnerin bzw. des Partners, die/der zu Hause wohnt, vorgelegt werden. Weiters ist bei chronischer Krankheit eine Liste der benötigten Medikamente des täglichen Bedarfs beizulegen.

Rezeptgebühr – Begrenzung

BezieherInnen einer Ausgleichszulage sind ohne Antrag von der Rezeptgebühr befreit.

Personen mit geringem Einkommen (siehe Rezeptgebührenbefreiung) werden auf Antrag von der Rezeptgebühr befreit.

Für alle, die über den Richtsätzen liegen, wird die Rezeptgebühr mit 2 % des Jahres-Nettoeinkommens begrenzt. Dazu werden die Nettoeinkommen der letzten 12 Monate (ohne 13. und 14. Zahlung) herangezogen. Sobald im von der Sozialversicherung geführte Rezeptverzeichnis die jeweilige Höchstgrenze erreicht wird, wird die verschreibende Ärztin bzw. der verschreibende Arzt beim Stecken der e-Card darüber informiert, dass keine Rezeptgebühr mehr zu bezahlen ist. Dies wird dann am Rezept vermerkt. Für PensionistInnen wird zur Berechnung der 2 %-Grenze der laufende Pensionsbezug herangezogen.

Das heißt in der Praxis, dass Personen, deren Einkommen über dem Ausgleichszulagenrichtsatz liegt, nach der Bezahlung von ca. 37 Rezeptgebühren keine weiteren Rezeptgebühren für das laufende Jahr zu entrichten haben. Allfällige Abweichungen (Veränderung des Einkommens bzw. der Pensionshöhe während des Jahres) werden im jeweils nächsten Kalenderjahr ausgeglichen.

Ändert sich das Einkommen während des Jahres grundsätzlich (z. B. Übergang von Erwerbseinkommen zu Pensionseinkommen) kann ein Antrag auf Neufestsetzung des Jahreseinkommens bei der zuständigen Krankenkasse gestellt werden. Rezepte für mitversicherte Angehörige sind in diese Begrenzung mitaufgenommen.

Für allfällige Fragen wurde österreichweit zum Ortstarif eine Auskunftsnummer des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr, eingerichtet: Tel.: 05 01 24-3360.

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Rundfunkgebührenbefreiung / Zuschuss zum Fernsprechentgelt

Personen mit geringem Haushaltsnettoeinkommen haben Anspruch auf Befreiung von Rundfunkgebühren und der Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt. Geringes Haushalts-Nettoeinkommen sind z. B. die Nettoeinkommen in Geld oder Geldeswert: € 988,71 bei einem Ein-Personen-Haushalt bzw. € 1.482,41 bei einem Zwei-Personen-Haushalt. Für jede weitere Person im gemeinsamen Haushalt werden € 152,56 berücksichtigt. Das Pflegegeld wird nicht zum Haushaltseinkommen gerechnet.  

 

Die Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt ist nur für Festnetztelefon und Wertkartenhandy möglich und an bestimmte Telefonanbieter gebunden. Die Zuerkennung einer Zuschussleistung wird für 36 Monate gewährt und muss schnellstmöglich an den jeweiligen Telefonanbieter weitergeleitet werden. Nach diesen 36 Monaten ist ein Neuantrag erforderlich. 

Antragstellung:

Für die Gebührenbefreiung ist ein Antrag erforderlich. Antragsformulare sind in jedem Postamt erhältlich und können aus dem Internet heruntergeladen werden. Weiters sind die Formulare in allen Raiffeisenbank-Filialen erhältlich. Jedem Antrag sind unbedingt die Meldebestätigungen aller im Haushalt lebenden Personen und sämtliche aktuelle Einkommensnachweise aller im Haushalt lebender Personen beizulegen.

Anträge können schriftlich gestellt werden an:
Gebühren-Info-Service GmbH
1051 Wien, Postfach 1000
oder per Fax: 050 200 300

Die persönliche Abgabe kann Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr im Büro der GIS, 4., Faulmanngasse 4, erfolgen.

Auskünfte:
Gebühren-Info-Service GmbH (GIS),
Servicehotline: 0810 00 10 80

Mo-Fr 8.00-21.00 Uhr; Sa 9.00-17.00 Uhr
Internet: www.gis.at
E-Mail: kundenservice@gis.at


Senioren-Wohnhäuser – Kostenbeiträge

Die Kostensätze für das Wohnen in den Senioren-Wohnhäusern werden von den jeweiligen Trägern festgesetzt. Für die Finanzierung werden das eigene Einkommen bzw. eigener Besitz sowie ein allfälliges Pflegegeld herangezogen. Sollte dies nicht ausreichen, übernimmt die Stadt Wien die Restkosten in jenen Häusern, die mit der Stadt Wien einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben. Auf alle Fälle verbleibt den BewohnerInnen der Heime ein Freibetrag.

"Häuser zum Leben":
Die aktuellen Tarife der Einrichtungen des "Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser" finden Sie auf der Internetseite: www.kwp.at
Wenn diese Kosten durch die PensionistInnen nicht selbst aufgebracht werden können, übernimmt die Stadt Wien die Restkosten. In diesen Fällen ist den BewohnerInnen jedoch ein monatlicher Freibetrag (20 % des Einkommens und zusätzlich die 13. und 14. Pension) für die persönlichen Ausgaben garantiert.

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Sozialmärkte

In den Wiener Sozialmärkten dürfen alle Menschen, die ihren Wohnsitz in Wien haben und ein maximales monatliches Nettoeinkommen unter der Armutsgrenze, Essen holen.

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Sozialpass

Seit 1. April 2008 wird statt des Sozialpasses der "Mobilpass" für MindestpensionistInnen ausgestellt.

Ein vorhandener Sozialpass verliert jedoch nicht seine Gültigkeit.

Grundsätzlich gilt der Sozialpass weiterhin als Voraussetzung für Ermäßigungen bei der Teilnahme an Aktionen der Stadt Wien (z. B. Pensionistenklubs der Stadt Wien, "Urlaub in der Sommerfrische" usw.).

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Sozialzentren (früher: Sozialreferate) der Magistratsabteilung 40

Dies sind die "Sozialzentren" der ehemaligen Magistratsabteilung 12 – Wien Sozial. Hier können Sie sich erkundigen über: einmalige finanzielle Unterstützungen, Sozialhilfe, Mobilpass usw.
Auskünfte, Beratung und Antragstellung erfolgen in der Regel beim zuständigen Sozialzentrum Ihres Wohnbezirkes.

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Unterstützungsfonds der Pensionsversicherung

Einkommensschwache PensionsbezieherInnen können einen Unterstützungsantrag an ihre Pensionsversicherung stellen, sofern außergewöhnliche Belastungen wie Wäschebeschaffung, Brennmaterial, Begräbniskosten etc. vorliegen. Auf den Zuschuss besteht jedoch kein Rechtsanspruch. Er kann höchstens einmal pro Jahr gewährt werden.

Auskünfte und Antragstellung:
Pensionsversicherungsanstalt
2., Friedrich-Hillegeist-Straße 1
Tel: 05 03 03-0
Fax: 05 03 03-28850
E-Mail: pva-lsw@pensionsversicherung.at
Internet: www.pensionsversicherung.at

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Wiener Linien

Senioren-Jahresnetzkarte: Für Frauen und Männer ab 62 Jahren (mit amtlichem Lichtbildausweis):
Sie erhalten 50% Ermäßigung (€ 224,00 bei Barzahlung bzw. € 229,00 bei monatlicher Abbuchung) und können jeweils zu Monatsbeginn eine Jahreskarte lösen. Sie ist gültig für beliebig viele Fahrten auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien und gegen Aufpreis erweiterbar auf alle Zonen des VOR (Verkehrsbund Ost-Region). An Samstagen berechtigt die Karte ab 12.00 Uhr zur kostenlosen Mitnahme von zwei Kindern (bis zum vollendeten 15. Lebensjahr). SeniorInnen-JahreskartenbesitzerInnen können unentgeltlich einen Hund oder ein Fahrrad (nur in der U-Bahn und in ÖBB-Zügen für die Fahrt innerhalb Wiens zu bestimmten Zeiten) mitnehmen. Die Karte ist nicht übertragbar.

Bestellformulare erhalten Sie an den Vorverkaufsstellen der Wiener Linien sowie im Kundenzentrum der Wiener Linien (3., Erdbergstraße 202, Mo-Mi und Fr 8.00-15.00 Uhr).

2 Fahrten Fahrschein für SeniorInnen
Dieser Fahrschein ist zum Preis von € 2,80 erhältlich. Gilt für zwei Fahrten innerhalb Wiens, jedoch ohne Fahrtunterbrechung. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist bei einer Kontrolle erforderlich.

"Eintrittskarte als Fahrschein":

BesucherInnen bestimmter Veranstaltungen können ihre Eintrittskarte (mit dem Aufdruck: "Gilt als Fahrschein in Wien") als "Gratis-Abendnetzkarte" verwenden (zwei Stunden vor bis 6 Stunden nach Beginn der Veranstaltung).

Nachtautobusse:
Die Benützung der Nachtautobusse ist mit allen auch am Tag geltenden Fahrscheinen möglich.

Auskünfte: Wiener Linien – Kundendienst, Tel: 01/7909-100

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Witwen- bzw. Witwerpension

Die Berechnung dieser Pension, auch in Relation zu einer allfälligen eigenen Pension, ist kompliziert. Auf alle Fälle müssen Sie jedoch einen Antrag auf Hinterbliebenenpension bei jener Pensionsversicherungsanstalt stellen, von der der/die Verstorbene zuletzt die Pension bezogen hat.

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Wohnungsverbesserung – Förderung

Förderung erhalten MieterInnen, EigentümerInnen und InhaberInnen von Eigenheimen oder Kleingartenwohnhäusern bei:

  • Einbau von einbruchshemmenden Wohnungseingangstüren
  • behindertengerechtem Umbau
  • Heizungsinstallation
  • Sanitärinstallation
  • Schall- und Wärmeschutzfenster (Fenstertausch)
  • sonstige Installationen und Nebenarbeiten
  • thermisch-energetischer Sanierung (Thewosan)


Informationen und Antragstellung:
MA 50
19., Heiligenstädter Straße 31
Tel.: 01/4000-74880
E-Mail: post@m50.wien.gv.at
Internet: www.wien.gv.at
Mo-Fr 8.00-13.00 Uhr

MA 25
20., Maria-Restituta-Platz 1

Tel.: 01/4000-8025
Fax: 01/4000-99-8025
E-Mail: post@m25.wien.gv.at
Internet: www.wien.gv.at
Mo-Fr 8.00-13.00 Uhr

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Spezielle Begünstigungen für Personen mit körperlicher Einschränkung oder Behinderung

Ausweis gemäß § 29b StVO (Parkausweis)

Voraussetzung für die Ausstellung des Parkausweises ist der Besitz eines Behindertenpasses mit der Zusatzeintragung "Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitätseinschränkung aufgrund einer Behinderung".

Dieser Ausweis berechtigt dauernd stark gehbehinderte Personen:

  • auf Behindertenparkplätzen zu parken
  • das Fahrzeug zeitlich unbeschränkt und gebührenfrei in Kurzparkzonen abzustellen
  • während der Dauer der erlaubten Ladetätigkeit in Fußgängerzonen zu parken
  • in Halteverboten zum Ein- und Aussteigen kurzfristig anzuhalten

Antragstellung und nähere Auskünfte:
Sozialministeriumservice
1., Babenbergerstraße 5

Tel.: 01/588 31 - 0
Fax: 05 99 88 - 2266
E-Mail: post@sozialministeriumservice.at
Parteienverkehrszeiten: Mo-Fr 8.00-12.00 Uhr

Antragsformulare finden Sie auch im Internet.
Der Antrag kann nur schriftlich gestellt werden.

Menschen, die ständig an den Rollstuhl angewiesen sind, erhalten den Ausweis für dauernd stark gehbehinderte Personen bei Vorlage einer entsprechenden fach- oder spitalsärztlichen Bestätigung ohne zusätzliche Untersuchung.

Weiterer Ablauf nach der Antragstellung: Der eingereichte Antrag wird an die amtsärztliche Untersuchungsstelle weitergeleitet, welche Sie zu einer amtsärztlichen Untersuchung innerhalb von drei Monaten vorlädt – bitte Gutachten und Befunde nicht vergessen!
Nach Vorliegen des Untersuchungsergebnisses werden Sie über die Abholung des Ausweises, zu der Sie persönlich erscheinen müssen (Unterschriftsleistung, bitte ein Lichtbild mitbringen) oder über die Begründung, warum keine dauernde starke Gehbehinderung vorliegt informiert.
Falls es Ihnen aus schwerwiegenden Gründen nicht möglich ist, persönlich zu erscheinen, nehmen Sie telefonisch Kontakt auf. Außerdem ist ein zusätzlicher Steuerfreibetrag bei der Einkommenssteuer möglich (Auskünfte: beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt).

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Autobahnvignette

Ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel z. B. aufgrund einer schweren Gehbehinderung oder Blindheit nicht zumutbar, kann die Autobahnvignette auf Antrag gratis und direkt beim Sozialministeriumservice bezogen werden, wenn

  • der/die Behinderte in Österreich lebt,
  • das Kraftfahrzeug auf ihren/seinen Namen zugelassen ist,
  • ein Behindertenpass vorliegt, in dem die "Unzumutbarkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitätseinschränkung aufgrund einer Behinderung" oder "Blindheit" eingetragen ist.


Antragstellung:

Sozialministeriumservice
1., Babenbergerstraße 5
Tel.: 01/588 31 - 0
Fax: 05 99 88 - 2266
E-Mail: post@sozialministeriumservice.at
Internet: www.sozialministeriumservice.at

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Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer

Behinderte Menschen können sich von der Versicherungssteuer (früher: Kfz-Steuer) für ein auf sie zugelassenes Kraftfahrzeug befreien lassen. Für Invalidenfahrzeuge besteht keine Versicherungssteuerpflicht.

Antragstellung:
Notwendig ist ein Antrag, der über das Versicherungsunternehmen beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt gebührenfrei einzubringen ist.

 

Voraussetzung für Befreiung:

  • Zulassung des Kraftfahrzeuges ausschließlich auf die behinderte Persone (auch Kinder). Der Zulassungsbesitzer muss aber nicht auch Versicherungsnehmer sein.
  •  Übergabe einer Abgabenerklärung an das Versicherungsunternehmen, das für die Haftpflichtversicherung zuständig ist. Die Versicherung leitet das Formular an das zuständige Finanzamt weiter
  • Nachweis über Körperbehinderung (Ausweis gemäß § 29b STVO (Parkbverechtigung) oder Eintragung der Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauernder Behinderung oder der Blindheit im Behindertenpass des Bundessozialpasses 


Erforderliche Dokumente:

  • der Ausweis nach § 29 b StVO ("Behindertenplakette") oder
  • eine Bescheinigung nach dem Bundesbehindertengesetz oder
  • eine Eintragung im Behindertenpass über eine dauernde schwere Gehbehinderung, Blindheit oder die Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauernder Gesundheitsschädigung.

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Behindertenpass

Anspruchsberechtigte Personen:

  • begünstigte Behinderte
  • BezieherInnen von Pflegegeld oder vergleichbaren Leistungen
  • BezieherInnen der erhöhten Familienbeihilfe
  • BezieherInnen einer Geldleistung wegen Berufsunfähigkeit
  • schwer Gehbehinderte, die die kostenlose Autobahnvignette erhalten wollen,

wenn ein Grad der Behinderung oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 50 % nach bundesgesetzlichen Vorschriften durch Bescheid oder Urteil festgestellt worden ist.
Voraussetzung ist stets der Hauptwohnsitz in Österreich.

Antragstellung und nähere Auskünfte:
Sozialministeriumservice
1., Babenbergerstraße 5
Tel.: 01/588 31 - 0
Fax: 05 99 88 - 2266
E-Mail: post@sozialministeriumservice.at
Internet: www.sozialministeriumservice.at

Antragsformular im Internet
Als Unterlagen sind Bescheide, Urteile, Krankengeschichten, Befunde usw. beizulegen.

Sie erhalten mit dem Behindertenpass folgende Ermäßigungen:

- 50% ermäßigte Fahrkarten der ÖBB
- Ermäßigte Mitgliedschaft bei ARBÖ und ÖAMTC

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Freizeitfahrtendienst des Fonds Soziales Wien

Der Freizeitfahrtendienst dient zur Beförderung von ausschließlich schwerst gehbehinderten Personen, die bereits eine Leistung aus dem Wiener Behindertengesetz beziehen, zu ihren Freizeitzielen. Geringe Kostenbeiträge je Fahrt sind zu entrichten; Fahrten zum Arzt bzw. zu medizinischen Behandlungen sind nicht über den Freizeitfahrtendienst möglich (siehe: Vertragsfahrtendienst).

Auskünfte:
Fonds Soziales Wien – Fahrtendienstbüro
3., Guglgasse 7-9
Tel.: 01/24 5 24
Fax: 05 05 379-99-66 640
E-Mail: post-ffd@fsw.at
Mo-Fr 8.00-15.00 Uhr

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Normverbrauchsabgabe (NoVA) – Rückvergütung

Seit 01.01.2011 entfällt die Abgeltung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) für Menschen mit Behinderung.

 

Für den eigenen PKW kann eine Steuerbefreiung von einem Pauschalbetrag von monatlich € 190,00 beim Finanzamt geltend gemacht werden, wenn im Behindertenpass die Zusatzeintragung "Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel" oder "Blindheit" vermerkt ist.

 

Auskünfte:
Sozialministeriumservice
1., Babenbergerstraße 5
Tel.: 01/588 31 - 0
Fax: 05 99 88 - 2266
E-Mail: post@sozialministeriumservice.at
Internet: www.sozialministeriumservice.at

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ÖBB – Österreichische Bundesbahnen

Vorteilsticket der ÖBB für Behinderte:
Ab einem Grad der Behinderung von 70 %, nachgewiesen durch

  • einen Behindertenpass mit dem Vermerk "kann die Fahrpreisermäßigung nach Bundesbehindertengesetz in Anspruch nehmen" oder
  • einen Schwerbeschädigtenausweis,
kann man innerhalb Österreichs mit um 50 % ermäßigten Fahrkarten reisen.


Die Ermäßigung gilt auch für Autobuslinien der ÖBB mit Ausnahme des Verkehrsbundes Ostregion. Wird die Fahrkarte mittels Handy, per Internet oder am Automaten erworben, gibt es 50 % Ermäßigung.
Unverpackte Invaliden- und Krankengeräte, wie z. B. Rollstühle werden bis zu einem Gewicht von 90 kg pro Stück innerhalb Österreichs kostenlos mitbefördert.

Information im Internet.

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Parkometerabgabe – Befreiung

Fahrzeuge von AutobesitzerInnen, die einen Ausweis gemäß § 29b StVO besitzen, bzw. in denen solche Personen befördert werden und die mit diesem Ausweis gekennzeichnet sind, sind von der Entrichtung der Parkometerabgabe befreit.

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 Beratung für körperbehinderte KFZ-LenkerInenn (ARBÖ und ÖAMTC)

ARBÖ-Behindertenberatung für körperbehinderte Kfz-Lenker
ARBÖ-Generalsekretariat
15., Mariahilfer Straße 180
Do: 13.00-17.00 Uhr (persönlich)
Tel.: 01/89121 - 218, 0664/601 231 18 oder 0699/189 122 18 oder per E-Mail: roland.hirtl@arboe.at


ÖAMTC Beratung für Mitglieder mit Behinderungen Wien, NÖ und Burgenland:

15., Schanzstraße 44

Die ÖAMTC Beratung ist Montag – Freitag erreichbar.
Terminvereinbarungen und Rückrufwünsche unter 0810 120 120 oder per E-Mail: behindertenberatung@oeamtc.at

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